Nachtwanderung der Hamburger Jugendfeuerwehren
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Auch in diesem Jahr hat unsere Stiftung wieder die Nachtwanderung der Hamburger Jugendfeuerwehren unterstützt. Wir danken Tim Heisler von der Jugendfeuerwehr Wellingsbüttel für seine nachfolgenden Zeilen und die zahlreichen Fotos :

„Seit 1993 - und damit nun schon zum 22. Mal - hat die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Wellingsbüttel zur alljährlichen Nachtwanderung im Alstertal geladen. Mit dabei waren in diesem Jahr insgesamt 51 Jugendgruppen von Feuerwehr und THW. Absoluter Rekord ! Zudem fanden in diesem Jahr auch wieder Gäste aus anderen Bundesländern den weiten Weg zu uns in die Hansestadt. Die Kinder und Jugendlichen mussten am 25.04. ( 19-24 Uhr ) den sechs Kilometer langen Weg entlang des Alsterarms von Wellingsbüttel bis zur Fuhlsbüttler Schleuse und zurück meistern. Unterwegs wurde ihnen an insgesamt zehn Stationen einiges an Fachwissen, Konzentration und vor allem Teamgeist abverlangt. Trotzdem kam der Spaß wie jedes Jahr nicht zu kurz. Der Sieg und damit auch der Wanderpokal ging in diesem Jahr an die Jugendfeuerwehr aus Bramfeld, dicht gefolgt von der JF Wellingsbüttel (Platz 2) und der JF Bergstedt (Platz 3).

Die 22ste Nachtwanderung in Zahlen:
Insgesamt traten 51 Gruppen an, bestehend aus ca. 600 Jugendlichen und über 150 Betreuern. Über 120 Helfer sorgten für den reibungslosen Ablauf sowie Verpflegung. Letzteres äußerte sich in insgesamt 1000 Bratwürsten, 650 Toastbroten und 420 Flaschen Cola, Sprite & Co. Unsere Löschfahrzeuge, eingesetzt für Logistik und Personentransport, fuhren jeweils über 50 Kilometer die Wellingsbütteler Landstraße auf und ab. Und nicht zu vergessen die unzähligen Zeitstunden, die schon im Vorwege zur Ausarbeitung der Nachtwanderung notwendig waren… Vielen Dank an alle Helfer und Teilnehmer.“

Integrationsprojekte
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Das Thema Flüchtlinge beschäftigt auch unsere Stiftung. Besonders die im Raum Bergedorf neu errichteten Unterkünfte stellen alle Beteiligten vor neue Herausforderungen. Unsere Stiftung ist regelmäßig im Arbeitskreis Integration mit diesem Thema befasst; sie organisiert und koordiniert dessen Arbeit. So wurde die Februar-Sitzung des Arbeitskreises in der Flüchtlingsunterkunft Curslaker Neuer Deich organisiert und dazu die Dezernentin für Soziales des Bezirksamtes Bergedorf sowie die Leitung von Fördern und Wohnen eingeladen und die aktuelle Situation für den Bezirk Bergedorf erläutert.

 

Bereits Ende letzten Jahres wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein Bergedorfer für Völkerverständigung ermöglicht, dass Kinder aus den Unterkünften in das Weihnachtsmärchen der Baugenossenschaft Bergedorf-Bille im Altonaer Theater gehen konnten. Das Projekt Sprachförderung in den Unterkünften konnte mit einem Zuschuss unserer Stiftung unterstützt werden und damit Materialien zur Sprachförderung bei der Hausaufgabenhilfe anschaffen. Der Verein Bergedorfer für Völkerverständigung besteht seit 1989 als gemeinnütziger Verein. Sein Ziel ist es, die Asylbewerber/Innen in Bergedorfer Asylunterkünften zu betreuen, zu beraten und die Integration der Familien und Kinder in ihr soziales Umfeld zu fördern. Hierfür organisiert der Verein u.a. Deutschkurse, Kinderbetreuung, Hausaufgabenunterstützung, Vorschularbeit, Ferienprogramme u.v.m.

 

Ein weiteres Integrationsprojekt der Stiftung sind die Bergedorfer Willkommens-Touren. Seit 2014 sind diese eine feste Größe der Stadtteilintegrationsarbeit. Hierbei handelt es sich um einen Stadtteilrundgang von Migranten für Migranten. Das Projekt findet in Kooperation mit dem Bezirksamt Bergedorf und der Buhck-Stiftung statt. Die rund 90-minütigen Rundgänge starten jeweils am Bahnhof und enden im Bezirksamt. Dazwischen werden alle wichtigen Behördenstandorte, zahlreiche Anlaufstellen im Bezirk und Sehenswürdigkeiten sowie lokale Besonderheiten erklärt. Die Rundgänge sind an die örtlichen Integrations- und Sprachkurse angeschlossen, wo das Gros der Teilnehmer generiert wird. Andere Teilnehmer kommen aus den Asylbewerberunterkünften oder von ihren Integrationsträgern.

 

Auch das Projekt „Stadtteilmütter Lohbrügge“ konnte von unserer Stiftung unterstützt werden. Dieses wird vom Kinder- und Familienhilfezentrum Lohbrügge seit 01.05.2014 angeboten. Hier unterstützen Frauen mit Migrationsgeschichte, die sich bereits im interkulturellen Alltagsleben auskennen, andere Familien mit kleinen Kindern bei der Begleitung zu Behörden, Arztterminen, Stadtteileinrichtungen u.a. Institutionen. Die Stadtteilmütter nehmen vor ihrem Einsatz in den Familien an einer dreimonatigen Qualifizierung teil. Hierbei werden Ihnen Kenntnisse in Erziehung, Kindesentwicklung sowie Gesundheits- und Bildungssystem vermittelt. Sie sind dann ehrenamtlich tätig und werden fachlich von zwei Pädagoginnen des Kifaz betreut.

Abschlussveranstaltung der Landesinitiative Demenz
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Am 15.01.2015 nahm unsere Stiftung an der Abschlussveranstaltung der Landesinitiative Demenz 
teil. Nach 2 Jahren Arbeit wurde ein gemeinsames Fazit der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege und der Landesinitiative Leben mit Demenz mit allen beteiligten Akteuren gezogen. Senatorin Prüfer-Storcks hat hierzu berichtet und die verschiedenen Projekte, darunter auch das von uns begleitete Quartiersprojekt Lohbrügge, sowie die Weiterarbeit vorgestellt. Am 26.01. und am 09.02.2015 fanden unter Beteiligung der Stiftung Lernwerkstätten zur Nachbarschaftsarbeit und -aktivierung von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) im Mehrgenerationen-Haus Brügge in der Leuschnerstraße in HH-Lohbrügge statt. Unsere Stiftung hat hierbei über ihre Tätigkeit in der Nachbarschaftsförderung berichtet.

 

Weitere Veranstaltungen folgen nun unter Federführung der HAW im März. Hier soll das Kursbuch Demenz vorgestellt werden. Als weitere Aktion der Initiative „Konfetti im Kopf“ sind die erste Konfetti- Parade von 11-12 Uhr und ein Aktions-Camp von 13-19 Uhr am 21.03.2015 auf der Mönckebergstraße geplant. Alle, die sich für die Thematik Demenz und Alter interessieren, sind herzlich eingeladen dort  teilzunehmen. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Neue Wege für Menschen mit und ohne Demenz“.

Bergedorfer Stiftungen zeigen Gesicht
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Ein Höhepunkt Anfang des Jahres war der Stiftungsempfang "Bergedorfer Stiftungen zeigen Gesicht"
am 06.02.2015 im Haus im Park. In gut 2 Jahren haben die Initiatoren Körber Stiftung, Buhck-Stiftung und Bergedorf-Bille-Stiftung recherchiert und organisiert und konnten nunmehr 26 in Bergedorf ansässige Stiftungen und ca. 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und sozialen oder gemeinnützen Organisationen begrüßen. Ziel der Veranstaltung sollte es sein, die Vernetzung und Kommunikation aller in Bergedorf ansässigen Akteure in Gang zu setzen. Mit einem Programm im Saal des Theaters und einem Markt der Stiftungen im Foyer wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. Dies zeigen auch die vielen positiven Rückmeldungen, die uns bis heute erreichen. Unsere Stiftung konnte mit einem eigenen kulturellen Beitrag aufwarten. Der interkulturelle Gesprächskreis des Treffs Wilhelm-Bergner-Straße unter der Leitung von Herrn Knappwost hat eigens für diesen Tag ein Musikprogramm mit russischen und deutschen Liedern zusammengestellt. Für die musikalische Begleitung konnten wir die Musikerin Frau Birte Reuver gewinnen. In mehreren gemeinsamen Übungsstunden mit Akkordeonbegleitung wurde sich gemeinsam auf diesen Auftritt vorbereitet. Unter dem Namen „Bille Babuschki“ haben alle Beteiligten einen tollen und viel beklatschten Auftritt geleistet und das Publikum sogar zum Mitsingen animiert. Auch die Stiftung und deren Arbeit konnte mit einem kleinen Interviewbeitrag als Teil des Programmes vorgestellt werden. Dies und der Stiftungsstand beim Markt der Stiftungen im Foyer ergaben viele gute Gespräche und Kontaktaufnahmen. Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung für unsere weitere Stiftungsarbeit.