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Aus der Mitgliederzeitschrift BEI UNS, 2013:

              

Historie
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Hohe Auszeichnung

Am Montag, 4. Dezember 2006, konnte Herbert Vetter, als ehemaliger Vorsitzender der Bergedorf-Bille-Stiftung, im großen Festsaal des Hamburger Rathauses im Rahmen eines Senatsempfanges aus der Hand des 1. Bürgermeisters den erstmals verliehenen Hamburgischen Stifterpreis 2006 entgegen nehmen.

Für den Preis hatten sich ca. 70 Stiftungen beworben. 10 Stiftungen konnten sich in einer ersten Runde über die Bewerbungsunterlagen hinaus präsentieren. In einer zweiten Runde präsentierten sich dann noch vier Stiftungen vor dem Kuratorium unter Leitung des Präses der Justizbehörde, Senator Lüdemann. Die Möglichkeit der Präsentation für sich war schon ein Erfolg.

Dass letztlich die Bergedorf-Bille-Stiftung Preisträgerin wurde, ist eine große Anerkennung der z .Zt. 43 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Gruppen und Gremien. Es ist Anerkennung und Motivation zugleich, den eingeschrittenen Weg fortzusetzen, gute, sichere und liebenswerte Nachbarschaften in den Wohnquartieren zu schaffen.

Im Text der Verleihungsurkunde heißt es:

„Die Gesellschaft Harmonie von 1789 und die Justizbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg verleihen auf Vorschlag des Kuratoriums den Hamburgischen Stifterpreis 2006 an die Bergedorf-Bille-Stiftung zur sozialen Integration von Menschen wegen ihrer Verdienste um das Gemeinwohl in der  Freien und Hansestadt Hamburg.“

In seiner Laudatio hob Bürgermeister Ole von Beust insbesondere die Einrichtung von Nachbarschaftstreffs, die Integration von Deutschen aus Russland, die Quartiersbezogenheit der Stiftungsmaßnahmen und das große Engagement der Ehrenamtlichen hervor. Weiter betonte er, dass es nicht verwunderlich sei, dass eine Baugenossenschaft diese Stiftung gegründet habe, zeigten doch die Baugenossenschaften seit Jahrzehnten ihr Engagement für das Gemeinwohl, für die Menschen in unserer Stadt. In seiner Dankesrede führte Herbert Vetter unter anderem aus, dass die Stiftung sich für diesen Preis beworben habe, weil ein überzeugendes Konzept vorhanden sei und weil ganz besonders für die vielen ehrenamtlichen Helfer mit dieser Bewerbung ein positives Zeichen der Anerkennung gesetzt werden sollte. Vor diesem Hintergrund sei die Auslobung des ersten Hamburgischen Stifterpreises durch die Gesellschaft Harmonie von 1789 und den Senat der Freien und Hansestadt als Würdigung und Bestätigung des Stiftungswesens in unserer Stadt zu sehen. Es sei eine Anerkennung der geleisteten ehrenamtlichen Arbeit, ohne die in unserer Stadt vieles nicht so wäre, wie es ist.

Wir freuen uns über den Preis und wollen uns auch an dieser Stelle bei allen Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Namen des Stiftungsvorstandes und des Förderausschusses bedanken und bitten, in diesem Sinne weiter zu arbeiten. Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen, um alle Genossenschaftsmitglieder anzuregen, sich ebenfalls in unserer Stiftung ehrenamtlich zu engagieren. Wir brauchen an vielen Stellen Unterstützung. Wenden Sie sich gerne telefonisch an die Stiftung unter 725 60 040, dienstags von 10:00 - 12.00 Uhr. Das Preisgeld in Höhe von € 10.000,- ist vollständig der Kinder- und Jugendfürsorge zu gute gekommen.